Förderungen und Effizienzhäuser

BAFA, KfW- und L‑Bank — Förderangebote für Neubau und Sanierungen

Stand 24. Febru­ar 2021

1. Altbausanierungen

Prin­zi­pi­ell kön­nen ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen an der Gebäu­de­hül­le (kei­ne Heiz­an­la­gen!) zins­güns­tig finan­ziert wer­den. Alter­na­tiv gibt es auch Bar-Zuschüs­se. Die Antrgä­ge wer­den stets vor Beginn der Sanie­rungs­maß­nah­men bean­tagt. Eine steu­er­li­che Abschreib­bar­keit dann aber nicht mehr möglich.

Kredit über die KfW-Förderbank

Ange­bo­ten wer­den Dar­le­hen bis 120.000 € pro Wohn­ein­heit (WE) bei einem Zins­satz von z.Z. ab 0,75% eff. pro Jahr.
Wohn­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten (WEGs) kön­nen über die L‑Bank mit Kre­di­ten zu 0 % Zin­sen ener­ge­ti­sche Sanie­rung finan­zie­ren. Sie­he Link

Zusätz­lich wer­den Til­gungs­zu­schüs­se gewährt, die abhän­gig sind vom erreich­ten KfW-Effi­zi­enz­haus Stan­dard.
Neu seid 01.09.2020:
Die L‑Bank för­dert Bestands­sa­nie­run­gen für Häu­ser in Baden-Wür­tem­berg, die über mehr als 3 Wohnei­hei­ten ver­fü­gen. Ange­bo­ten wer­den die glei­chen zins­güns­ti­gen Kre­di­ten wie von der KfW, jedoch mit erhöh­tem Til­gungs­zu­schüs­sen, wenn die Gebäu­de zum KfW-Effi­zi­enz­haus 70 oder 55 saniert wer­den. [Kon­di­tio­nas­über­sicht]

  KfW
(L‑Bank)
max. För­de­rung
je WE
Ein­zel­maß­nah­men
(Max. För­der­sum­me 50.000 €/WE
20 % 10.000 €/WE
KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de 115 25 % 30.000 €/WE
KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de 100 27,5 % 33.000 €/WE
KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de 85 30 % 36.000 €/WE
KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de 70 35 % (36,5 %) 42.000 €/WE
KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de 55 40 % (42,5 %) 48.000 €/WE
KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de Denkmal 25 % 30.000 €/WE

Bar-Zuschüsse von der KfW-Förderbank

Mit Aus­nah­me von Ein­zel­maß­nah­men, wer­den von der KfW für alle Effi­zi­enz­häu­ser auch Bar-Zuschüs­se aus­be­zahlt. Die Höhen sind gleich den Til­gungs­zu­schüs­sen laut Tabel­le, s.o.

Neue Fördersätze ab 01.07.2021

Auf­grund des Inkraft­tre­tens des neu­en Gebäu­de-Ener­gie-Gesetz GEG, (löst die bis­her gel­ten­de EnEV ab), gel­ten bei der KfW ab 01.07.2021 die fol­gen­den För­der­sät­ze. Die För­de­run­gen wer­den ent­we­der in Bar aus­be­zahlt oder wer­den als Til­gungs­zu­schuss von der Dar­le­hens­sum­me mit Zin­sen ab 0,68 % abge­zo­gen, so dass sich die Lauf­zeit des Kre­dits ent­spre­chend ver­kürzt. Die max. För­der­sum­me beträgt bei Effi­zi­enz­häu­sern 120.000 €/WE, bei Effi­zi­enz­häu­sern EE 150.000 €/WE und bei Ein­zel­maß­nah­men 60.000 €/WE.

 

För­der­satz

mit iSFP

Zuschuss max. je Wohn­ein­heit (WE)

Ein­zel­maß­nah­men
(Gebäu­de + Heizung)

20 %

25 %

12.000 (15.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus Denkmal

25 %

30 %

30.000 (42.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus Denk­mal EE

30 %

35 %

52.500 (60.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 100

27,5 %

32,5 %

33.000 (39.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 100 EE

32,5 %

37,5 %

48.750 (56.250) €/WE

Effi­zi­enz­haus 85

30 %

35 %

36.000 (42.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 85 EE

35 %

40 %

52.500 (60.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 70

35 %

40 %

42.000 (48.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 70 EE

40 %

45 %

60.000 (67.500) €/WE

Effi­zi­enz­haus 55

40 %

45 %

48.000 (54.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 55 EE

45 %

50 %

67.500 (75.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 40

45 %

50 %

54.000 (60.000) €/WE

Effi­zi­enz­haus 40 EE

50 %

55 %

75.000 (82.500) €/WE

EE = Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Klas­se. D.h., erneu­er­ba­re Ener­gien tra­gen min­des­tens 55 % zur Wär­me­ver­sor­gung des Gebäu­des bei und die Hei­zungs­sa­nie­rung wird über die KfW gefördert.

Bar-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen von der BAFA

Geför­dert wer­den alle ener­ge­ti­schen Ein­zel­maß­nah­men an der Gebäu­de­hül­le, sowie Heiz­an­la­gen, wel­che regen­ra­ti­ve Ener­gien nut­zen. Alle Umfels­maß­nah­men wer­den mit geför­dert. Die för­der­fä­hi­gen Kos­ten kön­nen hier ein­ge­se­hen werden.

Höhe der Förderungen

  Gebäu­de­be­stand

mit iSFP5 zusätzlich

Maß­nah­men För­de­rung mit Abfrak­prä­mie Ölhei­zung zusätzlich
Ein­zel­maß­nah­men an der Gebäudehülle 20%   5%
Erwerb und Errich­tung von Anla­gen­tech­nik (außer Heizung) 20%   5%
Gas-Brenn­wert­hei­zun­gen „Rene­wa­ble Rea­dy“1 20%   5%
Gas-Hybrid­hei­zun­gen2 30% 10% 5%
Solar­kol­lek­tor­an­la­ge3 30%   5%
Wär­me­pum­pe 35% 10% 5%
Bio­mas­se­hei­zung 35% 10% 5%
EE-Hybrid­hei­zun­gen4 35% 10% 5%
Für EE-Hybrid­hei­zun­gen in Kom­bi­na­ti­on mit Bio­mas­se­an­la­gen, mit Emis­si­ons­grenz­wert für Fein­staub < 2.5 mg/m³ 40% 10% 5%
Wär­me­über­ga­be­sta­ti­on von einem Wär­me­netz mit einem Anteil erneu­er­ba­rer Ener­gien > 25% 30% 10% 5%
Wär­me­über­ga­be­sta­ti­on von einem Wär­me­netz mit einem Anteil erneu­er­ba­rer Ener­gien > 35% 35% 10% 5%
Hei­zungs­op­ti­mie­rung + hydrau­li­scher Abgleich als EIn­zel­maß­nah­me: 20% 20%   5%

ener­ge­ti­sche Fach­pla­nung und Baubegleitung

50%

   

1 Rene­wa­ble Rea­dy: Instal­liert wird eine Gas­brenn­wert­hei­zung mit Spei­cher und Steue­rungs- und Rege­lungs­tech­nik für die spä­te­re Ein­bin­dung eines erneu­er­ba­ren Wärmeerzeugers.

2Gas-Hybrid­hei­zun­gen Gas-Hybrid­hei­zun­gen = Gas-Brenn­wert­hei­zung mit inte­grier­ter Wär­me­pum­pe oder Kom­bi­na­ti­on aus Gas-Brenn­wert­hei­zung und Wär­me­pum­pe, Solar­an­la­ge und/oder Bio­mas­se­an­la­ge, die über eine gemein­sa­me Steue­rungs- und Rege­lungs­tech­nik komunizieren.

3Alter­na­tiv kann für gro­ße Solar­an­la­gen (ab 20m² Brut­to­kol­lek­tor­flä­che) eine ertrags­ab­hän­gi­ge För­de­rung bean­tragt wer­den.
2Kom­bi­na­ti­on einer Biomasse‑, Wär­me­pum­pen- und/oder Solarkollektoranlage.

4EE-Hybrid­hei­zun­gen kom­bi­nie­ren aus­schließ­lich Tech­no­lo­gie-Kom­po­nen­ten zur ther­mi­schen Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien (Solar, Bio­mas­se oder Wärmepumpe)

5Wur­de bereits ein im För­der­pro­gramm „Bun­des­för­de­rung für Ener­gie­be­ra­tung für Wohn­ge­bäu­de“ geför­der­ter indi­vi­du­el­ler Sanie­rungs­fahr­plan (iSFP) erstellt, und ist die ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­maß­nah­me, für die eine För­de­rung bean­tragt wird, Bestand­teil die­ses iSFP, dann erhöht sich der für die­se Maß­nah­me vor­ge­se­he­ne För­der­satz um zusätz­li­che fünf Pro­zent­punk­te (iSFP-Bonus). Die Maß­nah­me muss hier­für jedoch inner­halb eines Zeit­raums von maxi­mal 15 Jah­ren nach Erstel­lung des iSFP umge­setzt werden.

sie­he auch: BAFA Heiuzungs­för­de­rung oder BAFA Ein­zel­maß­nah­men an der Gebäu­de­hül­le oder BAFA iSEP

 

Förderhöchstgrenze bei Wohngebäuden (WG)

  • Die för­der­fä­hi­ge Kos­ten für ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­maß­nah­men sind gede­ckelt auf 60.000 € pro Wohneinheit;
  • Die för­der­fä­hi­ge Kos­ten für die Bau­be­glei­tung sind gede­ckelt auf 5.000€ bei Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern, und bei Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern mit drei oder mehr Wohn­ein­hei­ten auf 2.000 € pro Wohn­ein­heit, ins­ge­samt auf maxi­mal 20.000 € pro Zuwendungsbescheid.

Höchstgrenzen bei Nichtwohngebäuden (NWG)

  • Die för­der­fä­hi­ge Kos­ten für ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­maß­nah­men sind gede­ckelt auf 1.000 € pro Qua­drat­me­ter Net­to­grund­flä­che, ins­ge­samt auf maxi­mal 15 Mio. €.
  • Die för­der­fä­hi­ge Kos­ten für die Bau­be­glei­tung sind gede­ckelt auf 5 € pro Qua­drat­me­ter Net­to­grund­flä­che, ins­ge­samt auf maxi­mal 20.000 € pro Bewilligung.

Bei Umset­zung einer Sanie­rungs­maß­nah­me als Teil eines im För­der­pro­gramm „Bun­des­för­de­rung für Ener­gie­be­ra­tung für Wohn­ge­bäu­de“ geför­der­ten indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plan (iSFP) ist ein zusätz­li­cher För­der­bo­nus von 5% möglich.

2. Neubau

Die KfW-För­der­bank gewährt für den Bau oder Kauf von Neu­bau­ten oder Woh­nun­gen ab dem Stan­dard KfW55 und bes­ser unter der Pro­gramm-Nr. 153 zins­güns­ti­ge Dar­le­hen bis 120.000 € pro Wohn­ein­heit mit ver­bil­lig­ten Zins­sät­zen.
Zusätz­lich wird für die Errich­tung beson­ders Ener­gie effi­zi­en­ter Häu­ser ein Til­gungs­zu­schuss gewährt:

  Zins­satz Til­gungs­zu­schuss max. För­de­rung
je WE
KfW 55 ab 0,75 %  15 % 18.000 €
KfW 40 ab 0,75 % 20 % 24.000 €
KfW 40 Plus ab 0,75 % 25 % 30.000 €

Sie­he auch: KFW-Merk­blatt Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en und KfW-Anla­ge zum Merk­blatt mit den tech­ni­schen Mindestanforderungen

Neubau ab 01.07.2021

Ab 01.07.2021 födert die KfW Neu­bau­ten oder Neu­bau­woh­nun­gen per Barz­su­chuss oder Kre­dit mit Til­gungs­zu­schuss. Bar­zu­schuss und Til­gungs­zu­schuss sind gleich hoch:

  Max För­der­hö­he je WE För­der­satz Betrag je WE
KfW55 120.000 € 15,0% 18.000 €
KfW55 EE 150.000 € 17,5% 26.250 €
KfW 40 120.000 € 20,0% 24.000 €
KfW40 EE 150.000 € 22,5% 33.750 €
KfW40 Plus 150.000 € 25,0% 37.500 €

3. Wie erhalte ich Förderung?

Um an För­der­gel­der zu gelan­gen ist es nötig einen, bei der KfW gelis­te­ten Ener­gie­be­ra­ter zu kon­sul­tie­ren: Link

Die Auf­ga­be des Ener­gie­be­ra­ters liegt dar­in, den “sinn­vol­len Ein­satz von För­der­gel­dern” zu pla­nen und zu bestä­ti­gen. (sie­he Lis­te der för­der­fä­hi­gen Leis­tun­gen für Ener­ge­ti­sche Fach­pla­nung und Bau­be­glei­tung)

Bei der Sanie­rung ist eine Bestands­auf­nah­me not­wen­dig, u.a. um mit Ihnen mög­li­che Sanie­rungs­maß­nah­men abstim­men zu kön­nen. Anschlie­ßend wer­den eine Rei­he bau­phy­si­ka­li­scher und anla­gen­tech­ni­scher Berech­nun­gen durch­ge­führt, um das Sanie­rungs­ziel bestim­men zu kön­nen. Wel­ches KfW-Effi­zi­enz­haus Niveau kann wie erreicht wer­den? Anschlie­ßend wird ein Sanie­rungs­kon­zept ent­wor­fen, wel­ches Sie Ihren Hand­werks­fir­men zur Ange­bots­er­stel­lung und Umset­zung wei­ter­lei­ten kön­nen. Die Kos­ten dafür wer­den von der KfW über das Pro­gamm 431 “Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren — Bau­be­glei­tung” zu 50 % (max. 4.000 €) per Bar­zu­schuss gefördert.

Um einen Kos­ten-Nut­zen vor­ab Check über eine kom­plet­te ener­ge­ti­sche Gebäu­de­sa­nie­rung zu erhal­ten bie­tet das Bun­des­amt für Wirt­schaft und Wie­der­aus­fuhr­kon­trol­le BAFA die Ener­gie-Vor-Ort-Bera­tung an. Bzw. das BAFA för­dert die Erstel­lung eines indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plans (iSFP), wel­cher zusätz­li­che 5% För­der­bo­nus bewirkt, wenn dort ent­hal­te­ne Maß­nah­men umge­setzt wer­den. Die­ser Bericht beinhal­tet för­der­fä­hi­ge Sanie­rungs­maß­nah­men, die zu einem Effi­zi­enz­haus füh­ren, sowie grob deren Kosten.

 

4. Förderleistungen — Was wird gefördert?

(sie­he auch för­der­fä­hi­ge Kos­ten KfW)
(sie­he auch för­der­fä­hi­ge Kos­ten BAFA)

Alle Sanie­rungs­maß­nah­men die zu einem Effi­zi­enz­ge­bäu­de füh­ren, wie z. B. Däm­mung, Hei­zungs­er­neue­rung, Fens­ter­aus­tausch, Lüf­tungs­ein­bau, oder den Kauf eines frisch sanier­ten Effi­zen­hau­ses oder einer Woh­nung dort drin

.

Einzelmaßnahmen:
(wenn kein Effizienzgebäude-Standard angestrebt wird)
Förderfähig sind:

  • Wär­me­däm­mung von Wän­den, Dach­flä­chen, Kel­ler- und Geschossdecken
  • Erneue­rung der Fens­ter und Außentüren
  • Erneue­rung oder Opti­mie­rung der Heizungsanlage
  • Erneue­rung oder Ein­bau einer Lüf­tungs­an­la­ge­Um för­der­fä­hig zu sein, müs­sen die­se Ein­zel­maß­nah­men bestimm­te tech­ni­sche Min­dest­an­for­de­run­gen erfüllen.

Außer­dem wird gefördert:

  • Bau­neben­kos­ten
  • Wie­der­her­stel­lungs­kos­ten
  • Beratungs‑, Pla­nungs- und Baubegleitungsleistungen

Eine detail­lier­te Lis­te der för­der­fä­hi­gen Maß­nah­men fin­den Sie auf der Sei­te för­der­fä­hi­ge Kos­ten KfW) bzw. för­der­fä­hi­ge Kos­ten BAFA.

Baudenkmale:

  • Auch die Sanie­rung von Bau­denk­ma­len oder Gebäu­den mit beson­ders erhal­tens­wer­ter Bau­sub­stanz ist förderfähig.
  • Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den Sie unter www.kfw.de/denkmal.

5. Umwidmung von Nicht-Wohngebäuden:

  • Der KfW-Kre­dit unter­stützt Sie auch, wenn Sie bestehen­de beheiz­te Nicht-Wohn­flä­chen, zum Bei­spiel Gewer­be­flä­chen, zu Wohn­raum umbauen.
  • Die Umwid­mung unbe­heiz­ter Nicht-Wohn­ge­bäu­de, zum Bei­spiel Scheu­nen, zu Wohn­raum kön­nen Sie über den KfW-Kre­dit Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en (153) finanzieren.

Son­der­re­ge­lung Baudenkmale

6. Kauf von saniertem Wohnraum:

Wenn Sie sanier­ten Wohn­raum kau­fen, kön­nen die Kos­ten der ener­ge­ti­schen Sanie­rung geför­dert wer­den, wenn sie geson­dert aus­ge­wie­sen sind (zum Bei­spiel im Kaufvertrag).

7. Fotovoltaikanlagen

wer­den im KfW-Pro­gramm Erneu­er­ba­re Ener­gien — Stan­dard geför­dert.

8. Nicht gefördert werden:

Wohn­ei­gen­tum, für das nach dem 01.02.2002 der Bau­an­trag gestellt oder Bau­an­zei­ge erstat­tet wur­de, Umschul­dun­gen bestehen­der Dar­le­hen, Nach­fi­nan­zie­run­gen bereits begonnener/abgeschlossener Vor­ha­ben, Feri­en- und Wochenendhäuser

Was sind KfW-Effizenzgebäude?

KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de Stan­darde ent­spre­chen den glei­chen Qua­li­täts­maß­stä­ben wie die För­der­pro­gram­me der KfW. Sie wur­den mit dem Inkraft­tre­ten der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV 2009) im Herbst 2009 auf den Markt gebracht. Immo­bi­li­en­be­sit­zer kön­nen ihre Häu­ser mit die­sen Stan­darden bewerben.

Die KfW-Effi­zi­enz­ge­bäu­de Stan­darde sind Qua­li­täts­merk­ma­le von Gebäu­den, die sich im Markt­preis wider­spie­geln können.

In Anleh­nung an den Min­dest­wär­me­schutz für Neu­bau­ten, dem Refe­renz­ge­bäu­de, gibt es die für Bestands­ge­bäu­de die fol­gen­den Standarde:

  Vor­ga­ben im Hin­blick auf das ent­spre­chen­de Referenzgebäude
 Label max. Pri­mär­ener­gie­be­darf
= Umwelt­ver­täg­lich­keit der Heizanlage
max. Trans­mis­si­ons­wär­me­ver­lust
= Güte der Gebäudehülle
KfW Denk­mal* 160 % -
KfW 115 115 % 130 %
KfW 100 100 % 115 %
KfW 85 85 % 100 %
KfW 70 70 % 85 %
KfW 55 55 % 70 %
KfW 40 40 % 55 %

* Sofern bei der ener­ge­ti­schen Sanie­rung von denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­den oder sons­ti­ger beson­ders erhal­tens­wer­ter Bau­sub­stanz der Ziel­wert eines Jah­res-Pri­mär­ener­gie­be­darfs (QP) von 160 % nach­weis­lich nicht erreicht wer­den kann, ist die För­de­rung für ein KfW-Effi­zi­enz­haus den­noch mög­lich. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass alle mög­li­chen Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz hin­sicht­lich der Anla­gen­rech­nik und Gebäu­de­hül­le durch­ge­führt wer­den, die nicht gegen die Anfor­de­run­gen des Denk­mal­schut­zes verstoßen.