Heizungstausch

Kon­stanz, den 25.08.2015

Heizungstausch oder Heizungsneueinbau bei Wohngebäuden

Falls Sie einen Hei­zungs­tausch oder gar den Ein­bau einer neu­en Zen­tral­hei­zung in Ihr Gebäu­de pla­nen, dann greift das Erneu­er­ba­re Ener­gi­en Gesetz EWär­meG 2015. Schon aus die­sem Grund ist es sinn­voll einen Ener­gie­be­ra­ter zu beauf­tra­gen, der in Koope­ra­ti­on mit Ihrem Hei­zungs­fach­mann das Pro­jekt plant. Sie erhal­ten die fol­gen­den Vor­tei­le:

  • Bera­tung und Pla­nung von Maß­nah­men zur Erfül­lung des EWär­meG 2015, sowie Erstel­lung der erfor­der­li­chen Nach­wei­se.
  • Pla­nung der gesam­ten Heiz­an­la­ge, ana­ly­tisch abge­stimmt auf Ihr Haus.
    D.h., es wer­den nicht wie üblich pau­scha­le Schät­zun­gen über Grö­ße und Leis­tung der neu­en Anla­gen ange­stellt, son­dern alle ener­gie­re­le­van­ten Para­me­ter wer­den mit­tels Soft­ware­un­ter­stüt­zung errech­net und Ihrem Anla­gen­bau­er über­reicht. Dabei ver­blei­ben Mar­ke und Typ der ver­wen­de­ten Gerä­te in Ihrer Ver­ant­wor­tung. Es wer­den ledig­lich Emp­feh­lun­gen erteilt.
  • Finan­zie­rung über KfW oder L-Bank mög­lich.
    Zur Zeit bie­tet die KfW und die L-Bank finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, auch für den blo­ßen Hei­zungs­tausch, mit den Pro­gam­men „Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren — Ein­zel­maß­nah­men“ (151;152 oder 430) an. Bei der Kre­dit­va­ri­an­te beträgt der Zins­satz momen­tan 0,75%. Zusätz­lich wird ein Til­gungs­zu­schuss in Höhe von 7,5% (KfW) und 9,5% (L-Bank) gewährt. Für 1- 2 Fami­li­en­häu­ser kann auch ein Inves­ti­ti­ons­zu­schuss in Höhe von 10% bean­tragt wer­den.

Wer­den KfW-(L-Bank) För­de­run­gen in Anspruch genom­men, dann zäh­len die Auf­wen­dun­gen des Ener­gie­be­ra­ters zu den för­der­fä­hi­gen Kos­ten. Zusätz­lich kann nach der Sanie­rung über das Pro­gramm 431, „ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren – Bau­be­glei­tung“ ein Bar­zu­schuss in Höhe von 50% der Ener­gie­be­ra­ter­kos­ten abge­ru­fen wer­den. Mit ande­ren Wor­ten, die Auf­wen­dun­gen für den Ener­gie­be­ra­ter belau­fen sich auf gera­de noch ca. 39% der Kos­ten. Dafür ist die Heiz­an­la­ge opti­mal aus­gelgt und Sie bekom­men alles um 7,5% güns­ti­ger.

Profit für Heizungsbauer

Auch Hei­zungs­bau­fir­men pro­fi­tie­ren von den Leis­tun­gen des Ener­gie­be­ra­ters, da Heiz­last­brech­nun­gen, sowie die Berech­nun­gen für den hydrau­li­schen Abgleich vor­ge­ge­ben wer­den. Z.B. kön­nen, laut aus­ge­ge­be­ner Lis­te, Heiz­kör­per­di­men­sio­nen in Bestel­lun­gen direkt über­nom­men wer­den. Selbst­ver­ständ­lich muss zuvor eine Abspra­che getrof­fen wer­den, etwa wohin wel­che Strän­ge ver­lau­fen und wel­che Gerä­te zum Ein­satz kom­men sol­len.

Möglicher Leistungsumfang des Energieberaters:

(Fett­druck = obli­ga­to­risch bei KfW-För­de­rung)

  • Ener­gie­be­ra­tung
  • Wär­me­schutz­nach­weis zur Heiz­last­ab­schät­zung
  • Sanie­rungs­kon­zept für
  • Hei­zungs­tausch (Vor­ga­be der Para­me­ter aus Wär­me­schutz­nach­weis)
  • bau­li­che Maß­nah­men zur Erfül­lung des EWär­meG, laut Abspra­che
  • gesam­tes Gebäu­de als Ersatz­maß­nah­me für EWär­meG
  • Raum­wei­se Berech­nung der Ven­til­ein­stel­lun­gen für den hydrau­li­schen Abgleich.
  • Sicht­ab­nah­me der Heiz­an­la­ge sowie wei­te­re KfW geför­der­te Sanie­rungs­maß­nah­men
  • Sanie­rungs­end­be­richt
  • Zusam­men­stel­lung der för­der­fä­hi­gen Kos­ten mit­tels Hand­wer­ker­ab­schluss­rech­nun­gen
  • Aus­stel­lung der erfor­der­li­chen KfW-Anträ­ge (Online­an­trag vor Sanie­rungs­be­ginn + Bestä­ti­gung nach Durch­füh­rung + Antrag auf ener­ge­ti­sche Bau­be­glei­tung)
  • Aus­stel­lung Nach­weis EWär­meG,
  • Aus­stel­lung eines neu­en Ener­gie­aus­wei­ses (bedarfs­ori­en­tiert)
  • Erstel­lung eines ener­ge­ti­schen Expo­sé mit gebäu­de­spe­zi­fi­schen Daten wie Güte der Gebäu­de­hül­le (Fens­ter, Wän­de, Dach), Heiz­an­la­ge, vor­aus­sicht­li­cher Ener­gie­ver­brauch in Euro und mehr.